Schmerztagebuch-Vorlage zum Ausdrucken (PDF)

Ein Schmerztagebuch hält fest, wann, wo und wie stark Schmerzen auftreten. Diese Vorlage zum Ausdrucken hilft beim Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und, wenn Sie möchten, bei einem Erstgespräch. Sie ist ohne Auswertung, Stand 10/2026.

Selbstzahlerpraxis, keine Kassenleistung

Matthias Kranz ist Heilpraktiker für Psychotherapie (Heilpraktikererlaubnis beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) und kein approbierter Psychotherapeut. Die Behandlung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, auch nicht über das Kostenerstattungsverfahren. Ob eine private Krankenversicherung oder Zusatzversicherung etwas erstattet, hängt von Ihrem Vertrag ab und ist nicht garantiert. In NRW sind psychotherapeutische Leistungen von Heilpraktikern nicht beihilfefähig. Wer einen Therapieplatz mit Kassenabrechnung sucht, erreicht die Terminservicestelle unter 116117.

Zuerst ärztlich abklären. Schmerzen gehören zuerst in ärztliche Hände, besonders wenn sie neu, sehr stark oder ungewohnt sind. Bei plötzlichen starken Schmerzen in Brust, Bauch oder Kopf, bei Lähmungen oder Atemnot rufen Sie den Notruf 112; nachts und am Wochenende erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Vorschau der Schmerztagebuch-Vorlage mit Anleitung und Spalten

Was in das Tagebuch gehört

  • Datum und Uhrzeit: wann der Schmerz auftrat oder wann Sie notieren
  • Ort: wo im Körper, zum Beispiel Kopf, Nacken, Rücken, Bauch
  • Stärke 0 bis 10: 0 = kein Schmerz, 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz, so wie Sie ihn gerade empfinden
  • Situation: was Sie gerade getan haben oder wo Sie waren
  • Belastung: wie angespannt oder belastet der Tag war, in eigenen Worten
  • Schlaf: wie Sie in der Nacht davor geschlafen haben, in eigenen Worten
  • Medikamente laut Arzt (freiwillig): nur was ärztlich verordnet oder besprochen ist, mit Uhrzeit
  • Notiz: alles, was Ihnen sonst auffällt oder was Sie fragen möchten

Die PDF hat drei Seiten: eine Anleitung, eine leere Vorlage im Querformat zum beliebig oft Ausdrucken und ein fiktives Beispiel.

So führen Sie das Tagebuch

  • Notieren Sie möglichst zur gleichen Zeit, etwa einmal am Abend, und zusätzlich, wenn Schmerzen neu auftreten.
  • Sprechen Sie den Zeitraum mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Eine feste Regel gibt es nicht.
  • Kurze Stichworte genügen. Leere Felder sind in Ordnung.
  • Werten Sie nicht selbst aus. Das Tagebuch sammelt Beobachtungen; es klärt keine Ursache.
  • Wenn das Notieren Sie stärker auf den Schmerz fixiert oder belastet, ist das ein Grund, es anzusprechen oder eine Pause zu machen.

Druckvorlage

Auf dem Handy können Sie die Tabelle seitlich verschieben. Beim Drucken erscheint nur die Vorlage, im Querformat.

Datum und UhrzeitOrtStärke 0 bis 10SituationBelastungSchlafMedikamente laut Arzt (freiwillig)Notiz

Schmerztagebuch der Praxis Neuroplast, Version 1.0, Stand 10/2026. Ohne Auswertung und ohne Punkte. Bei akuter Gefahr: Notruf 112. Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117. TelefonSeelsorge 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. Diese Praxis ist kein Krisendienst.

Was das Tagebuch nicht kann

Das Tagebuch hat keine Auswertung und keine Punkte, und es beantwortet nicht die Frage, ob Schmerzen „psychisch bedingt“ sind. Schmerzen sind laut Internationaler Schmerzgesellschaft IASP immer ein persönliches Erleben, das in unterschiedlichem Maß von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst wird. Wie diese Faktoren im Einzelfall zusammenwirken, gehört in die ärztliche Abklärung. Ihre Aufzeichnungen sind dafür eine Grundlage, keine Deutung.

Schmerzen und Belastung: wann ein Gespräch passen kann

Manche Menschen erleben, dass Schmerzen und Belastung sich gegenseitig verstärken, etwa über schlechten Schlaf oder anhaltende Anspannung. Wenn die körperliche Seite ärztlich abgeklärt ist und Sie zusätzlich Unterstützung suchen, kann ein psychotherapeutisches Gespräch eine Ergänzung sein, kein Ersatz für die ärztliche Behandlung. Was die Praxis Neuroplast dazu anbietet, steht auf der Seite Psychosomatik. Übungen für den Alltag finden Sie auf der Seite Nervensystem regulieren.

Psychotherapie mit Kassenabrechnung, etwa bei einer approbierten Psychotherapeutin oder einem approbierten Psychotherapeuten, vermittelt die Terminservicestelle 116117. Bei der Praxis Neuroplast ist das Erstgespräch laut Website kostenlos; die folgenden Sitzungen kosten 80 € je Stunde. Mehr auf der Preisseite.

Möchten Sie Ihre Aufzeichnungen in einem Gespräch einordnen?

Rufen Sie an oder schreiben Sie eine E-Mail. Für die Anfrage genügen Name, Telefonnummer und Wunschzeit. Ihre Aufzeichnungen müssen Sie vorab nicht schicken.

  • Kostenloses Erstgespräch. Dauer und Ablauf des Erstgesprächs besprechen Sie am Telefon.
  • 80 € je Stunde, Selbstzahlerpraxis
  • Heilpraktiker für Psychotherapie, keine Kassenleistung
  • Praxis in Wülfrath, Wilhelmstraße 96, 42489 Wülfrath
  • Telefon 0176 36722373

Für die Terminanfrage genügen Name, Telefonnummer und Wunschzeit. Beschwerden oder Vorgeschichte müssen Sie vorab nicht schildern.

Häufige Fragen

Was gehört in ein Schmerztagebuch?

Bewährt haben sich wenige, feste Angaben: Datum und Uhrzeit, wo im Körper der Schmerz sitzt, wie stark er ist auf einer Skala von 0 bis 10, in welcher Situation er auftrat, wie belastet der Tag war und wie Sie geschlafen haben. Wenn Sie möchten, ergänzen Sie ärztlich verordnete Medikamente mit Uhrzeit und eine freie Notiz. Die Vorlage auf dieser Seite enthält genau diese Spalten. Wichtig ist weniger die Vollständigkeit als die Regelmäßigkeit, damit Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen Verlauf sieht.

Wie lange sollte ich ein Schmerztagebuch führen?

Eine feste Regel gibt es nicht. Sinnvoll ist ein Zeitraum, der mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt abgesprochen ist und zu der Frage passt, die geklärt werden soll, zum Beispiel ob Schmerzen zu bestimmten Tageszeiten auftreten. Notieren Sie möglichst zur gleichen Zeit, etwa einmal am Abend, und zusätzlich, wenn Schmerzen neu auftreten. Wenn Sie merken, dass das tägliche Notieren Sie stärker auf den Schmerz fixiert oder belastet, sprechen Sie das an. Ein Tagebuch soll entlasten, nicht zusätzlich beschäftigen.

Kann das Schmerztagebuch zeigen, ob Schmerzen psychisch bedingt sind?

Nein. Ein Tagebuch sammelt Beobachtungen, es stellt keine Ursache fest und ersetzt keine Untersuchung. Schmerzen sind laut Internationaler Schmerzgesellschaft IASP immer ein persönliches Erleben, das in unterschiedlichem Maß von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst wird. Welche Rolle diese Faktoren im Einzelfall spielen, gehört in die ärztliche Abklärung. Ihre Aufzeichnungen können dafür eine gute Grundlage sein, weil sie zeigen, wann und in welchen Situationen Schmerzen auftreten, ohne dass Sie sie selbst deuten müssen.

Wem zeige ich das Schmerztagebuch?

In erster Linie Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder der Fachärztin, die Ihre Schmerzen abklärt oder behandelt. Wenn Sie zusätzlich psychotherapeutische Unterstützung suchen, etwa weil Schmerzen und Belastung sich gegenseitig verstärken, können Sie das Tagebuch auch dorthin mitnehmen, zum Beispiel in das kostenlose Erstgespräch der Praxis Neuroplast. Sie entscheiden, wem Sie es zeigen. Das Tagebuch bleibt Ihr Eigentum und wird weder gespeichert noch irgendwohin gesendet.

Quellen

Weitere Hilfen

Anbieter dieses Informationsangebots: Matthias Kranz, Heilpraktiker für Psychotherapie (Heilpraktikererlaubnis beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie).

Grundlage: IASP Terminology (Definition von Schmerz mit Erläuterungen); Angaben der Praxis auf neuroplast.de (Psychosomatik, Preise); Abruf 13.10.2026. Eigene Vorlage ohne Auswertung.

Stand 10/2026 · nächste inhaltliche Prüfung spätestens 10/2027

Änderungsprotokoll:

  • 13.10.2026: Erstfassung
Neuroplast.de | Matthias Kranz in Wülfrath

Kontakt

Tel: +49 (0) 176 -36722373
E-Mail: info@neuroplast.de
Adresse: 42489 Wülfrath Wilhelmstraße 96